12/2011
Förderzusage im Aktionsprogramm 2
Auf unterschiedlichen Ebenen wurden dem Bundesministerium (BMFSFJ)
kritische Anfragen gestellt, warum unser MGH keine Förderung im
Aktionsprogramm 2 erhält (siehe Text zu 11/2011).
Politische Parteien gaben sich auf Kommunal- sowie Bundesebene in
diesen Prozess ein, Bundestagsabgeordnete (Hr. Polenz sowie Hr.
Strässer) schrieben eine direkte Anfrage an die zuständige
Ministerin, Frau Schröder und unser Oberbürgermeister, Herr
Lewe, nahm kummunales Veto wahr und richtete sich ebenfalls direkt an
die Ministerin.
Die Politik (fast alle münsteraner Parteien) nahm sich dieser
Angelegenheit an, zeigte dadurch Wertschätzung und sehr
hohen, auch persönlichen, Einsatz.
Großer Dank gebührt diesem Engagement, ohne welches unser
MGH ab 2012 nicht weiter gefördert worden wäre. Denn das
Bundesministerium lenkte ein und nahm seine Ablehung zurück - das
MGH Münster der Apostelkirche wird somit ab 2012 weiter
gefördert.
Ein künftiger Schwerpunkt unseres Hauses wird auf der Forschung
liegen (Erstellung des ersten Handbuchs zu intergenerativer Arbeit im
Expertenkreis), ein weiterer Schwerpunkt wie gehabt auf der
intergenerativen Arbeit im Sozialraum für und in Münster.
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11/2011
Ablehnung der Förderung unseres MGH
Nach einer Ablehnung durch das Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) stellten sich die Kommune sowie
unser MGH die Frage nach dem Grund der Ablehung.
Das BMFSFJ zeichnete unser MGH als Leuchtturmhaus für NRW aus und
die anvisierten Kooperationskontakte zur Fachhochschule Münster
sowie die Initiierung des bundesweiten Forschreises intergenerative
Arbeit sind auf unser MGH zurückzuführen.
Der Ablehnungsbescheid des BMFSFJ sowie Nachfragen dort erbrachten
leider keine ausreichende Transparenz. Daher entschieden Kommune sowie
unser MGH, nicht den Weg des geringsten Widerstandes (also Akzeptanz
der Ablehnung) zu gehen, sondern wesentlich kritischer und vehementer im
BMFSFJ nachzufragen (Dezember 2011)
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07/2011
Ausschreibung des Aktionsprogramms 2 |
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Das BMFSFJ
(Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) hat
eine weiterführende Förderung nach Auslaufen des
Aktionsprogrammes 1 beschlossen. Demach hat unser MGH eine Chance auf
Weiterförderung von 2012-2014.
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Allerdings werden sich die Schwerpunkte verschieben und künftig
(2012-2014) nur noch 400 anstatt der bisher 550
Mehrgenerationenhäuser in Deuschland über das BMFSFJ
gefördert. Es werden also 150 Kommunen ihre
Mehrgenerationenhäuser verlieren.
Für Münster stellt sich die Situaton besonders brisant dar.
Denn hier existieren zwei MGH: unseres sowie das MuM in Gievenbeck. Nur
eines wird (wenn Münster überhaupt eine Förderung durch
das BMFSFJ erhält) ab 2012 weiter gefördert. Dies stellt die
beiden MGH in eine Konkurrenzsituation, in welche beide Häuser
niemals kommen wollten.
Als weitere Hürde neu aufgestellt ist die kommunale Beteiligung.
Das BMFSFJ fördert jährlich (nur noch) mit 30.000 € pro
Jahr. 10.000 € pro Jahr müssen durch die jeweilige Kommune
aufgebracht werden. Die Stadt Münster beschloss am 13.07.11 in
einer Ratssitzung, dass beide MGH (wir und das MuM in Gievenbeck)
eine Unterstützung durch die Kommune erhalten würden (TOP der Ratssitzung).
Das BMFSFJ setzte insbesondere Hürden durch einen eng gesteckten
Zeitplan für die Träger der MGH und die Kommunen für
Absprachen und Planungen. In diesem Zusammenhang ein Kompliment an
unsere Kommunalpolitik, die bei einem Infotreffen zur
Weiterförderung in unserem MGH im Juni 2011 großes Interesse
zeigte und sich am 06.07.2011 in der Ratssitzung für das
Fortbestehen intergenerativer Arbeit in Münster aussprach und
diese auch konkret (finanziell) bis Ende 2014 fördern und
unterstützen möchte.
Welches der beiden MGH in Münster die Arbeit weiterführen
darf, liegt nun in der Entscheidung des BMFSFJ. Mit einer Entscheidung,
ob und für wen es im Januar 2012 weitergeht, ist im Winder 2011 zu
rechnen.
Das Presbyterium der Apostel-Kirchengemeinde (Trägerin des MGH)
befürwortere in der Konzeptentwicklung die Weiterführung der
intergenerativen Angebote und beauftragte Herrn Dummann mit der
Konzeptentwicklung, der Interessensbekundung an das BMFSFJ sowie die Verhandlungen mit der Kommune
für die zweite Förderperiode von 2012-2014.
Weitere Informationen folgen (Stand: 01.08.11)
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| Pressemeldungen (Auswahl): |
| Münstersche Zeitung (22.12.11, PDF-Datei) |
| Westfäl. Nachrichten (22.12.11, PDF-Datei) |
| Münstersche Zeitung (20.07.11, PDF-Datei) |
| Westfäl. Nachrichten (16.07.11, PDF-Datei) |
| Münstersche Zeitung (16.07.11, PDF-Datei) |
| Kaufen und Sparen (12.06.11, PDF-Datei) |
| Westfäl. Nachrichten (04.01.11, PDF-Datei) |
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| Pressemitteilungen (Auswahl): |
| Pressemitteilung der CDU Münster (06.07.11) |
| Pressemitteilung der grünen Münster (05.07.11) |
| Pressemitteiilung der SPD Münster (02.07.11) |
| Pressemitteiilung der SPD Münster, Fr. Ganser (04.02.11) |
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| Kommunalpolitische Anträge: |
| Ratsantrag der Seniorenvertretung Münster (30.06.11)
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| Eingaben/Infos auf Bundesebene (Auswahl): |
| Antwort des Bundestags auf SPD-Antrag (03.02.11, PDF-Datei) |
| Anfrage der SPD an den Bundestag (01.12.10, PDF-Datei) |
| Pressemitteilung der CDU, MdB Hr. Polenz (04.07.11) |
| Pressemitteilung des BMFSFJ (04.07.11, PDF-Datei) |
| Programmbeschreibung (BMFSFJ) des Aktionsprogramms 2 (PDF-Datei) |
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